The Irish Folk Festival '97

Spirit of Ireland

57 Wundertüten Schätze - CD-Broschüre

 


Es war einmal...


Wundertüte hieß damals das Label, in dem sie erschienen und es sind zumeist Kleinode aus guten, alten Zeiten. Ihr Erfinder (Produzent) war kein Geringerer als Carsten Linde, Begründer des Irish Folk Festivals. Daher überwiegt Irisches in dieser Sammlung, aber Folk kam damals auch oft (nur) aus Irland. Aber es gibt auch CDs von Pete Seeger, Dick Gaughan, Alan Taylor und anderen. Unser Tipp: Sehen, Kaufen, Genießen.

 

Diese CD: 1 aus 57 - ist euer Geschenk

Trackliste:

01 - Seán Keane (2) & Friends ; Throwing Good Love After Bad - 2:44
02 - Christy & Tim O'Leary ; Sweet Thames Flow Softly - 4:31
03 - Cherish the ladies ; Red Haired Girl / Eagles Rock / The Laughing Spoon - Jigs - 3:57
04 - Cherish the ladies ; The Mal Of Lismore - 4:37
05 - Dick Gaughan Cherish the ladies ; The Wind That Shakes The Barley - 6: 09
06 - Cherish the ladies ; Follow Me Down To Galway / Captain Rocks / Good Morning To Your Nightcap / The Old Dudeen / The Blue Britches - Reels - 6:45
07 - Christy & Tim O'Leary ; O'Keefe's / I'd Rather Be Married Than Left Alone / Bill The Weaver - Slides - 3:38
08 - Seán Keane (2) ; Dear Little Isle - 4:54
09 - Joanie Madden ; The Jolly Tinker / Lucky In Love / Dr. Gilbert's - Reels - 15:00
10 - Dick Gaughan ; Song For Ireland - 4:44
11 - Christy & Tim O'Leary ; Tim O'Leary's Mazurka / Judith's Waltz - 3:54
12 - Seán Keane (2) & Friends ; Galway - 4:03
13 - Dick Gaughan ; When I'm Gone - 3:33

Gesamtlaufzeit: 55:31

 

Es war einmal...
Wundertüte hieß damals das Label, in dem sie
erschienen und es sind zumeist Kleinode aus guten,
alten Zeiten. Ihr Erfinder (Produzent) war kein
Geringerer als Carsten Linde, Begründer des Irish
Folk Festivals. Daher überwiegt Irisches in dieser
Sammlung, aber Folk kam damals auch oft (nur)
aus Irland. Aber es gibt auch CDs von Pete Seeger,
Dick Gaughan, Alan Taylor und anderen. Unser


… hatten sich in den letzten Jahren eher zufällig getroffen,
wenn sich ihre Wege auf Tourneen oder auf Festivals
kreuzten. Manchmal hatten sie am Rande des Geschehens
oder hinter der Bühne die Instrumente ausgepackt und sich
Lieder und Melodien vorgespielt, die sie mochten. Ab und
zu hatten sie auch Sessions abgehalten und dabei festgestellt,
dass sie sich nicht nur musikalisch sondern auch menschlich
gut verstanden. Aus dieser freundschaftlichen Verbundenheit
heraus haben sie sich schliesslich - ungeachtet ihres
„Marktwertes“ oder exklusiver Bindungen an Agenturen
oder Schallplattenfirmen - in der Mühle getroffen und ohne
grosses Federlesen angefangen, miteinander zu musizieren.
Vieles von der freundlichen, entspannten Atmosphäre klingt
in der Musik und den Liedern dieses Albums nach. Die
Begeisterung, in verschiedenen Gruppierungen miteinander
zu singen und zu spielen und so neue musikalische
Möglichkeiten ausprobieren zu können, ist atmosphärisch
und als Feeling in jedem Titel zu hören. Alle Lieder und
Instrumentals sind Tonträgerpremieren in den wechselnden
Kombinationen…
Die beteiligten Künstler wählten in Abstimmung untereinander
die Titel, die sie letztendlich aufnehmen wollten,
selbst aus und arrangierten ihre Musik und Lieder gemeinsam.
Ohne Druck, in einer festgesetzten Zeit ihre Musik als
verwertbares Produkt realisieren zu müssen, hielten sie ihre
Sessions im Garten und im grossen Zimmer … direkt vor
den Mikrofonen ab.
Ein solches Wohnzimmer ist - selbst in der „Abgeschiedenheit“
einer ländlichem Umgebung - ist kein schalldichtes
Studio mit lärmschluckenden Bodenbelägen und dem warnenden
Rotlicht „Achtung Aufnahme!“. Hier an Hannes
Mühle fuhren die Traktoren der Bauern vorbei und vor ihr
balgten sich die Hunde aus der Nachbarschaft. Gelegentlich
drangen solche Geräusche durch die geschlossenen Türen
und Fenster und gelangen so mit aufs Band. Alle haben
diese atmosphärischen Geräusche jedoch bewusst als
Nebensächlich angesehen, wenn eine Aufnahme in ihrem
Feeling unwiederholbar und einzigartig erschien…
Es ging nicht darum, Aufnahmen zu machen, wie sie
„clean“ in kostspieligen Tonstudios - allerdings im sterilen
Rahmen, oft in erzwungener Vereinzelung der Musiker und
nur mit Hilfe von Playback-Verfahren - möglich sind. Diese
Einspielungen sind echte „live“-Aufnahmen. Sie entstanden
im kongenialen Zusammenspiel aller Beteiligten bis auf
ganz wenige Ausnahmen ohne Playback. Weil Musiker
Menschen sind, deren Füsse den Rhythmus ihrer Musik
mitklopfen, deren Finger schwitzen und dann beim schnellen
Laufen auf den Gitarrensaiten Obertöne erzeugen und weil
ihr Atem beim Blasen von Flöten zu hören ist, wurden diese
Geräusche ganz bewusst mit aufgezeichnet. Es wurde nicht
versucht, sie durch technische Hilfsmittel herauszufiltern,
wie es normalerweise getan wird.
Musiker sind keine Maschinen, deren Produkte einer vorheroder
gar fremdbestimmten Norm unterliegen, sondern
sensible Menschen, die ihre Empfindungen und Gefühle
als wesentliche Gestaltungselemente in ihren Songs und
Melodien ausdrücken. So gesehen spiegeln die Aufnahmen
… eine freie, sehr persönliche Atmosphäre unter Verzicht
auf technische Raffinessen wieder. Und so gesehen ist
Volksmusik direkt und einfach ohne viel aufwändiger
Technik für jeden nachvollziehbar und für jeden machbar.
Und jetzt möchtet Ihr diese, solche Musik gleich hören?
Das geht. Einfach die 7-stellige Artikelnummer ohne das
WUN01-1918652 in das Suchfeld vom www.irish-shop.de
eingeben.


Alle CD‘s (ohne das WUN) kosten 7 €, 2 Ausnahmen von
Doppel-CD‘s: 14 €.
Euer Team vom Irish-Shop.de