November 2018-eine allererste Aktualisierung - für 2019.

Das sind zwei ziemlich umfassende Zusammenstellungen guter, weiterführender Materialien zum Thema Radfahren in Irland. Einfach mal reinsehen!


Aber jetzt gehts erst einmal ans Eingemachte! - Unsortiert und an dieser Stelle nicht im Einzelnen begründet:

 

1) Sie oder Du haben ein tolles, teures Rad zu Hause stehen? Dann lasst es dort. Denn es käme per Flugzeug selten so an wie ihr es aufgegeben habt.

2) In Irland ein Rad mieten?
F
rüher gabs (als allerletzte) die Firma Irish Cycle Hire. Zum Schluß hatte sie noch Stationen in Dublin, Cork, Ennis, Galway und Westport. Man konnte hier übernehmen, dort zurückgeben. Der Besucherandrang fehlte oder es war zu komplex: die Firma gibt es nicht mehr.

3) Es gibt überhaupt keine Firma mehr - mit mehreren Stationen (Und wenn einer von Euch über eine stolpert, dann nennt sie uns bitte).
4)
Diese Misere interessiert auch keinen in Irland. Man denkt vielleicht, mit der "Errichtung" des sog. Greenway (von Westport nach Achil Island) habe man schon genug "angerichtet".
Warum interssiert es keinen?  Unsere These: RadfahrerInnen geben nicht viel aus. Dass sie das vielleicht 10 oder 20 Jahre später tun? Da müßte man ja langfristig denken...
5)
Immer wieder haben wir von der Idee abgeraten, mit seinem eigenen Rad und zu Fuß (oder per Bahn) auf die grüne Insel zu wollen.

6) Auch die Variation, sein Auto im französischen Ablegehafen stehen zu lassen, führt nach unserer Meinung nicht zum Ziel: in Cork (von Roscoff aus) ankommen, ist OK. Aber da "unten links" in Rosslare? (Irish Ferries befördert von Cherbourg aus keine Fußpassagiere nach Dublin).

7) Nach unserer Meinung gibt es nur einen logischen weiteren Schritt (dem in den Achzigern und Neunzigern Hunderte unserer Kunden gefolgt sind, auch wenn sie das so nie vorhatten):

Man nehme sein (oder der Freundin, oder des Bakannten) Auto, packe sein Rad (am kostengünstigsten) hinten auf ein Radgestell

hinten dran - und buche das Ganze als normalen PKW ohne Überhöhe. Im Sommer, in der Hauptsaison, für 398 Euro. Nicht nur hin (zwei Strecken), sondern auch zurück (wieder zwei kurze Strecken). Mit DFDS und Irish Ferries.

Was ist Euer Vorteil? Ihr kommt im Südwesten an - und dort regnet es sich ein. Der Wetterbericht sagt Euch, im Westen oder in Donegal scheine die Sonne. Schnell seid ihr woanders - und das Auto kann man, wenn man wirklich will, auch mal in einem freundlichen B&B oder beim Pfarrer für ein paar Tage unterstellen. Wir haben da die tollsten Geschichten gehört...

 

Und Ihr zeigt den teuren Fliegern und denen, die sich um das  Leihfahrradproblem in Irland nicht kümmern wollen, die kalte Schulter.

 

Das hier ist bewußt so geschrieben, daß es auch zum Widerspruch einlädt. Gerne. Schreibt uns - wir sorgen für die Verbreitung auch eurer Meindung. Hier an dieser Stelle - wenn Ihr wollt!

 

Euer Team von
Gaeltacht Irland Reisen

 

Mehr? weiter unten:

 

 


Wir adressieren Euch hier als "Einzelreisende", natürlich auch zu zweit, zu dritt...
Wir behandeln hier im Moment  n i c h t   diejenigen, die einen kompletten geführten Gruppen-Radreiseurlaub als Pauschalreise buchen möchten - 5, 6 oder 7  Tage hier oder dort - und alles ist fertig organiisert. Das ist ein ganz anderes Produkt.
Dafür können wir Euch aber auch Empfehlungen geben....

 

Ansonsten gilt: Irland sieht aus wie ein Suppenteller – in der Mitte ziemlich eben und am Rand höher. Die irische Straßenbauweise, in der sanft ansteigende Serpentinen sehr selten sind, wird Ihnen in den Küstenregionen sicher die eine oder andere heftige Steigung bescheren. Natürlich ist es in der Nähe des Meers windig; und daß der Wind im Zweifelsfall immer von vorne kommt, weiß jeder Radler aus Erfahrung...
Planen Sie sicherheitshalber die Tagesetappen nicht zu lang – und vielleicht auch den einen oder anderen Ruhetag zwischendurch ein. Wenn Sie auf so viel Anstrengung keine Lust haben, sollten Sie sich eher in Richtung des Shannon und seiner Seen orientieren. Und wenn es nicht sein muß, fahren Sie möglichst nicht bei Dunkelheit. Die Straßen sind oft eng und unübersichtlich, und irische Autofahrer gewöhnen sich gerade erst an Fahrradfahrer.